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WM-Silber in Rom "ein perfekter Karriereabschluss" Schwimm-WM 2009 RomDie Geschichte beginnt bei den Deutschen Meisterschaften vor vier Wochen in Berlin: Mit dem 4.Platz über 100m Freistil mit 55,12 sec habe ich mich grade noch mal so für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Allein die Teilnahme an der WM wäre noch mal super gewesen. Am 12.7. sind wir zur Vorbereitung nach Ravenna geflogen. Hier hat wirklich alles gestimmt: Hotel, Essen, Trainingsbedingungen und auch die Stimmung war endlich mal wieder richtig gut und zuversichtlich. Ein Grund war sicher die Tatsache, dass wir uns unser Wettkampfmaterial selbst aussuchen konnten und diesmal ohne Nachteile an den Start gehen konnten. Ich muss gestehen, dass ich selten so nervös war. Ich wusste wir sind eine gute Staffel, aber wenn ich so schwimme wie bei den Deutschen Meisterschaften, wird es nicht zu einer Medaille reichen. Mit dem reduzierten Training in den vergangenen Monaten konnte ich auch nicht einschätzen wie schnell ich schwimmen kann. In Rom angekommen, schlugen uns erstmal 40 Grad ins Gesicht. Das Wettkampfbecken, direkt neben dem alten Olympiabecken, war traumhaft. Das Stadion war ausverkauft und nach dem Vorlauf fiel mir ein Stein vom Herzen. 53,69 sec fliegend; die beste Staffelzeit meines Lebens. Wir haben uns als Schnellste für den Endlauf qualifiziert, jedoch schon in Bestbesetzung. Unsere Konkurrenten haben ihre besten Leute geschont. Der Endlauf lief dann optimal: Britta in Weltrekordzeit angeschwommen und mit Daniela Schreiber am Ende, die eine Wahnsinnszeit hingelegt hat, wären wir fast noch Weltmeister geworden in neuer Weltrekordzeit. Die letzten paar Hundertstel haben dann leider gefehlt, aber Silber ist der Hammer und ein perfekter Karriereabschluss. |
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